Wessen Zeit?

13. Juli 2009 § 3

Irgendwie lässt mich die Sache mit Vodafone, gerade nach Chris’ letztem zusammenfassenden Kommentar, nicht in Ruhe.

Je mehr ich darüber nachdenke, umso eher fällt mir nur noch ein Wort dafür ein: Schade. Und das in jedweder Hinsicht.
Ob jemand nichts begriffen hat und Werbung für besagtes Unternehmen auf seinem Blog schaltet oder ob es eine Kampagne gewesen wäre, die das erste Mal großspurig im Web fährt. Schauen wir einmal über die ganze Verworrenheit mit Zensursula einfach hinweg, auch wenn das nicht leicht ist.

Es ist noch gar nicht mal so schwer, die wesentlichen Dinge zu erkennen. Es geht schlicht und ergreifend um und über Kommunikation. Die Krux ist, es werden immer noch Analogien erkannt, wo keine sind. Ok, wenn eine schicke Dame auf dem Plakat mir ihr Antlitz entblößt, dann finde ich das recht nett, keine Frage ich bin immer noch ein Mann, und mit meinem Fernseher rede ich, bzw. eigentlich schreie ich ja, und dann kriegt er eins hinten drauf, wenn die Dreckskiste mal wieder nicht will wie ich. Aber im Web geht es doch um soviel mehr, Gott verdammt! Wenn man schon Analogien ziehen möchte, dann darf man diese zwischen dieser Kampagne und vielen anderen Corporate Blogs, Unternehmer-Twitter-Accounts und anderem Firmen-Social-Media Gedöhns nun ziehen. » Lies das Ende des Artikels «

Facebook: Ein Tummelplatz für Nazis

14. April 2009 § 0

Lanu hatte schon vergangenen Sonntag etwas in diese Richtung angedeutet, woraufhin ich nach ein paar Suchen mit verschiedenen einfachen Begriffen schockiert darüber war, was man bei Facebook an braunen Profilen, Fanseiten und Gruppen finden kann. Obwohl die Tatsache nicht weiter verwunderlich ist, man erinnere sich an den braunen Sumpf bei StudiVZ.

Ich wollte dennoch mal abwarten, was von lanu dies bzgl. noch kommt. Da bei Facebook wohl deutsche Ansprechpartner regelrechte Mangelware sind, hat sie nun einen offenen Brief an die Samwer-Brüder, die bekanntermaßen Facebook-Investoren aus deutschen Landen sind, veröffentlicht.

Dort werden eine ganze Reihe von Forderungen gestellt, da entsprechende Straftatbestände erfüllt sind. Denn man kann sich nicht darauf berufen, dass für Facebook Deutschland kein deutsches Recht gelte. Bei einer Volksverhetzung bspw. spielt nicht der Ort des Hostings eine Rolle, sondern ob Entsprechendes in Deutschland im Netz abgerufen werden kann.

Darüber hinaus befindet sich bei BooCompany eine Auflistung von circa 200 Beispielen, die vom braunen Sumpf zeugen.

Medialer Bullshit in Deutschland nach Amoklauf

12. März 2009 § 5

Mir brummt der Kopf und die restlichen Glieder schmerzen einfach nur. Trotzdem kann ich es nicht lassen kurz ein paar Worte über den gestrigen Vorfall, den Amoklauf, zu verlieren. Danach liege ich wieder samt Krankheit im Bett. Versprochen!

Was wir da seit gestern pausenlos medial aufgetischt bekommen ist mehr als einfach nur bedenklich. Katastrophal ist da schon das passendere Adjektiv. Nach dem der Vorfall in Winnenden gestern Vormittag bekannt wurde, habe ich einige Zeit damit verbracht, mich darüber zu informieren. Natürlich tendiere ich dazu einen der sonst nicht ums Einschalten wert seienden Nachrichtensender erst einmal anzuwählen. Die sollten ja mit ihren ersten Meldungen am schnellsten sein. Danach kann man immer noch auf gehaltvollere Sender umschwenken. Trotzdem blieb ich bei N-TV hängen, gerade weil ich die Berichterstattung so skandalös fand. » Lies das Ende des Artikels «

Papa, wenn ich groß bin, werd ich giftig. (Nachtrag)

16. Februar 2009 § 0

Nachtrag: Mark Zuckerberg will uns jetzt weiß machen, dass jeder seine Informationen selbst besitzt und kontrolliert. Der Grund für die Änderung der Nutzungsbedingungen war unter anderem, dass Einträge eines Users, bspw. ein Pinnwand-Eintrag bei einem zweiten User weiterhin bestehen bleibt, selbst wenn der Schreiber seinen Account irgendwann löscht. Ja ja, vergackeiern können wir uns selbst, Herr Salztal!
BooCompany hat in der Zwischenzeit ein kleines Video zum XING-(Ver)fall gepostet.

Einmal mehr stimmt die Aussage, wenn etwas einen gewissen Markt beherrscht und zum Quasi-Monopolisten aufsteigt, vergiftet es sich mit der Zeit selbst. Zusätzlich trifft aufgrund vieler Vorkommnisse der Wahrheitsgehalt dieses Satz in der wunderbaren Welt des Web 2.0 besonders zu.
Beispiele erwünscht? Zwei derer darf man aktuell anführen: » Lies das Ende des Artikels «

Der neue Freitag

06. Februar 2009 § 0

Das ist er also, der neue Freitag. Über das Konzept an sich oder gar Design und Layout wurde schon an anderer Stelle geschrieben.

Wer den ganzen Artikel lesen möchte, besucht einfach mein Freitag-Blog “Sonntagsidyll”.

Wo bin ich?

Du siehst hier alle Artikel mit dem Schlagwort web 2.0 auf dem Blog Rebellenidyll.