31. Oktober 2008 Kommentare deaktiviert
So, dieses Plugin ist jetzt definitiv auf meinem Blog deaktiviert. Natürlich während meinem Urlaub in England habe ich, noch am Flughafen in London, einen Anruf, besser gesagt, eine Nachricht auf meiner Mailbox erhalten, dass jemand unaufgefordert E-Mails von meinem Blog erhalten hat.
Ich gehe davon aus, dass irgendein Vollpfosten eine fremde E-Mail-Adresse beim Kommentieren verwendet hat. Ich habe danach, sobald es mir möglich war, das Subscribe-to-comments Plugin deaktiviert. Und nachdem ich jetzt auch von hier aus FTP-Zugang habe, endgültig gelöscht. Auch daraus resultierende Daten sind nun vollständig gelöscht.
Ich habe auf solche Aktionen absolut keine Böcke. Nur weil ein paar Leser beim Kommentieren offenbar zu dumm sind (immerhin wird die E-Mail-Adresse beim Kommentieren nicht veröffentlicht), werden fremde Leute belästigt.
Bei dem Betreffenden möchte ich mich in aller Form entschuldigen. Wird selbstverständlich nicht mehr vorkommen.
19. Oktober 2008 §
Heute gibt es Teil 3 zu diesem Thema, nachdem ich hier und da schon darüber berichtet hatte. Denn es hat sich wieder etwas getan.
Bei Infogurke gibt es eine überarbeitete Version des Plugins zum Download, das das Double Opt-In Verfahren implementiert hat.
Habe es eben installiert und getestet. Scheint einwandfrei zu funktionieren. Ein Text für die Mail mit dem Bestätigungslink kann verfasst werden. Werden zu mehreren Artikeln die Kommentare abonniert, wird, sofern eine E-Mail-Adresse ein mal bereits per Bestätigungslink eingetragen ist, keine neuen Confirm Mails mehr verschickt.
Ich hoffe, dass damit diese Geschichte wirklich ihr Ende gefunden hat, obwohl es auch bzgl. der Double Opt-In Methode keine einheitliche Rechtssprechung gibt. Würde ein Dritter eine fremde Mail-Adresse beim Kommentieren benutzen, könnte schon die E-Mail an den Unbeteiligten als unaufgefordertes Irgendetwas aufgefasst werden. Na ja, schau mer mal!
Des Weiteren habe ich während des Testens die Kommentar-Seite ein wenig überarbeitet. So findet man nun die Trackback URL zum entsprechenden Artikel (schande, dass mir das erst jetzt auffällt) und weiterhin kann man auch den Kommentar-Feed zu einem bestimmten Post weiterhin abonnieren. Also ab sofort kann jeder die Kommentare auf meinem Blog verfolgen, wie er möchte!
via Dr. Web Magazin in den Kommentaren
UPDATE: Habe das Plugin schon wieder deaktiviert. Es ergibt sich noch die Problematik, dass wenn eine E-Mail-Adresse noch nicht bestätigt wurde, aber weiterhin beim Kommentieren verwendet wird, immer wieder eine Bestätigungsmail generiert wird. Damit sind wir wieder am Anfang dieses kleinen Spielchens. Danke für den Hinweis in den Kommentaren.
UPDATE #2: In der Zwischenzeit hat sich wohl noch jemand an die Überarbeitung des Plugins gewagt. Aber immer noch die gleiche Problematik mit mehreren Bestätigungsmails, wenn noch nicht der Bestätigungslink in einer E-Mail geklickt wurde. Immerhin hat Tobias, der sich die ganze Mühe macht, in den Kommentaren angekündigt, dass das Plugin in dieser Hinsicht weiter angepasst wird. Ich bin gespannt!
UPDATE #3: Na komm, einmal gehts noch! Die Infogurke-Version wurde in der Zwischenzeit aufgrund der anschließenden regen Diskussion nochmals angepasst. Die wohl wichtigste Änderung ist wohl, dass innerhalb von 24 Stunden nur eine Bestätigungs-E-Mail versandt wird, auch wenn jemand mehrmals kommentiert. So ist zumindest dem Fall, dass jemand böswillig fremde Adressen beim Kommentieren verwendet, etwas vorgebeugt. Werde mir das ganze heute abend mal anschauen.
18. Oktober 2008 §
Ich bin ja schon interessiert an dieser ganzen Lifestream Sache und bin nach wie vor davon überzeugt, dass nach gewisser Zeit das jeder nutzen wird. Schließlich gibt es einerseits schon ganz vernünftige Dienste, mit denen sich so was realisieren lässt (FriendFeed, lifestream.fm, Sweetcron) und andererseits werden Funktionen wie News- oder Mini-Feed wie bspw. in Facebook mehr oder weniger zum de-facto Standard in sozialen Netzwerken. Natürlich sollte das Aggregieren der Aktivitäten in einem gewissen Rahmen bleiben. Ich will wenigstens im Netz noch die Unterhose an haben, um nicht ganz nackt dazustehen ;-)
Ich habe schon diverse Wordpress-Plugins, die ich zum Thema Lifestream finden konnte, ausprobiert. Allerdings so ganz konnte mich kein einziges überzeugen. Entweder wegen fehlender Features, die ich von so einem Plugin erwarte (möglichst gute Abdeckung verschiedenster Dienste zum Aggregieren, fehlende Anpassbarkeit, etc.) oder sie funktionierten erst gar nicht.
Da ich dennoch gerne etwas in dieser Richtung auf meinem Blog haben möchte, habe ich diverse Plugins gefunden und installiert, die soweit anscheinend gut funktionieren.
Zuallererst etwas, um meine letzten Dents von identi.ca anzuzeigen. Hierzu verwende ich “Dingshow“. Es benötigt nach der Installation noch ein paar Parameter als Eingabe, damit es als Widget angezeigt werden kann. Was mir dabei aufgefallen ist: anscheinend muss für den Zeilenumbruch dabei ein Wert definitiv eingegeben werden. Andernfalls habe ich jedes Mal eine Warnung ausgeworfen bekommen. Aber was wäre ein Plugin ohne ein bissl Frickelarbeit.
Bin ja seit Ewigkeiten Fan von last.fm, ist eigentlich das Social Network in dem ich mich noch am ehesten austobe und das mir musikalisch einiges gebracht hat. Also brauche ich natürlich etwas, um meine zuletzt gehörten Songs anzuzeigen :-)
iLast.fm löst das meiner Meinung nach sehr ansehnlich, mit ausreichend Optionen für die Darstellung. Die letzten acht Songs, sofern Cover vorhanden, werden angezeigt und entsprechend verlinkt.
Zuletzt noch ein stinknormales Plugin, wie es bereits ein paar gibt, um meine letzten delicious Bookmarks anzuzeigen.
Drei Sachen, die mich an meiner selbst zusammengebastelten Blog-Lifestream-Lösung stören:
- natürlich habe ich nun nicht zu allen Diensten, die ich verwende, ein Widget parat. Das würde auch irgendwann die Sidebar in einem unerträglichen Rahmen in die Länge ziehen. ich habe jetzt die drei Dienste, die ich am ehesten verwende, drin. Dabei bleibt es auch mit dieser Lösung. Ein wirklicher Lifestream ist es dennoch nicht. Tendiert nur in die Richtung ;-)
- außerdem sind alle drei Widgets naturellement voneinander getrennt, wie auch sonst. Aber für einem Lifestream schickt es sich, dass er chronologisch die Items aneinander reiht, ohne das man sich zusammenreimen muss, was jetzt nacheinander passierte.
- Kommentierung nicht möglich
Trotzdem, ich bin nun ganz zufrieden damit, wie es im Moment ist plus ich war für ein paar Minuten beschäftigt. Außerdem macht es mein Blog, glaube ich, etwas personenbezogener, was ich für richtig halte. Will ja nicht, dass ich hier mit meinem Status 08/15 versauere.
18. Oktober 2008 §
Nachdem zahlreiche Blogs die Situation rund um das Problem mit dem WP-Plugin Subscribe-to-comments und einer eventuellen Abmahnung diskutiert haben, habe ich mich entschlossen dieses Plugin vorerst doch auf meinem Blog zu deaktivieren. Mir ist das Eisen im Moment einfach zu heiß, v.a. weil in Artikeln wie über WKW für meine Verhältnisse viel kommentiert wird.
Um Euch weiterhin den Service, Kommentierungen zu verfolgen, anbieten zu können, möchte ich auf die RSS-Feeds aufmerksam machen. Mit dem allgemeinen Kommentar-Feed lassen sich Bemerkungen zu allen Artikeln abonnieren. So seid ihr stets auf dem Laufenden. Möchtet Ihr bei einzelnen Artikeln bei Neuigkeiten informiert werden, findet Ihr ab sofort unter dem Kommentarformular einen Link zum entsprechenden Feed.
Solange das Plugin nicht aktualisiert wird, wird es bei dieser Regelung hier auch erst einmal bleiben.
17. Oktober 2008 §
Seit einiger Zeit schon setze ich dieses Plugin in meinem Blog ein. Für die Leser ist es eine Alternative zum RSS-Kommentarfeed und macht Kommentare für einzelne Artikel abonnierbar, d.h. bei neuen Kommentaren bekommt der Abonennt eine E-Mail zugesandt.
Nun ergibt sich wohl eine bis dahin unbekannte Problematik bzgl. dieses Plugins und könnte zu einer Abmahnung führen, wie Jan in seinem Blog “Upload” beschreibt.
Gemäß dem Fall, dass im Feld “E-Mail” eine fremde Adresse eingegeben wird (die Adressen werden vom Plugin nicht auf ihre Richtigkeit überprüft), sprich bei bei Benachrichtigung von neuen Kommentaren würde jemand unaufgefordert elektronische Post bekommen, und dass das Blog gewerblich ist, könnte diese Mail als Spam aufgefasst werden. Und die Interpretation eines gewerblichen Blogs ist relativ breitgefächert. Des öfteren wird die Ansicht vertreten, dass bloße Werbeanzeigen (z.B. über Google Adsense) schon für eine gewerbliche Nutzung sprechen.
Vorläufig brauche ich mir dazu keine weiteren Gedanken machen, denn ich habe hier noch nicht einmal Werbung geschaltet und habe es auch für die Zukunft nicht vor. Aber einerseits wundere ich mich, dass ein spitzfindiger Anwalt nicht schon früher auf diese Idee gekommen ist, andererseits gibt es mir schon zu Denken, welche zwar rechtlich nachvollziehbaren aber dennoch obskuren Wege die rechtlichen Betreffe im Netz gehen können