
Was will mir der Pfälzer Merkur damit sagen? Hat man mir doch zuvor erklärt mein Kommentar darf 0(!)-1800 Zeichen haben. Womöglich sehen Hinweise in fetter, roter Schrift einfach nur toll aus oder man meint: “Junge, schreib nicht soviel, unsere unterbezahlte Redaktion hat eh keinen Bock Dein Kommentar zu lesen.”
31. Oktober 2008 Kommentare deaktiviert
So, dieses Plugin ist jetzt definitiv auf meinem Blog deaktiviert. Natürlich während meinem Urlaub in England habe ich, noch am Flughafen in London, einen Anruf, besser gesagt, eine Nachricht auf meiner Mailbox erhalten, dass jemand unaufgefordert E-Mails von meinem Blog erhalten hat.
Ich gehe davon aus, dass irgendein Vollpfosten eine fremde E-Mail-Adresse beim Kommentieren verwendet hat. Ich habe danach, sobald es mir möglich war, das Subscribe-to-comments Plugin deaktiviert. Und nachdem ich jetzt auch von hier aus FTP-Zugang habe, endgültig gelöscht. Auch daraus resultierende Daten sind nun vollständig gelöscht.
Ich habe auf solche Aktionen absolut keine Böcke. Nur weil ein paar Leser beim Kommentieren offenbar zu dumm sind (immerhin wird die E-Mail-Adresse beim Kommentieren nicht veröffentlicht), werden fremde Leute belästigt.
Bei dem Betreffenden möchte ich mich in aller Form entschuldigen. Wird selbstverständlich nicht mehr vorkommen.
Heute gibt es Teil 3 zu diesem Thema, nachdem ich hier und da schon darüber berichtet hatte. Denn es hat sich wieder etwas getan.
Bei Infogurke gibt es eine überarbeitete Version des Plugins zum Download, das das Double Opt-In Verfahren implementiert hat.
Habe es eben installiert und getestet. Scheint einwandfrei zu funktionieren. Ein Text für die Mail mit dem Bestätigungslink kann verfasst werden. Werden zu mehreren Artikeln die Kommentare abonniert, wird, sofern eine E-Mail-Adresse ein mal bereits per Bestätigungslink eingetragen ist, keine neuen Confirm Mails mehr verschickt.
Ich hoffe, dass damit diese Geschichte wirklich ihr Ende gefunden hat, obwohl es auch bzgl. der Double Opt-In Methode keine einheitliche Rechtssprechung gibt. Würde ein Dritter eine fremde Mail-Adresse beim Kommentieren benutzen, könnte schon die E-Mail an den Unbeteiligten als unaufgefordertes Irgendetwas aufgefasst werden. Na ja, schau mer mal!
Des Weiteren habe ich während des Testens die Kommentar-Seite ein wenig überarbeitet. So findet man nun die Trackback URL zum entsprechenden Artikel (schande, dass mir das erst jetzt auffällt) und weiterhin kann man auch den Kommentar-Feed zu einem bestimmten Post weiterhin abonnieren. Also ab sofort kann jeder die Kommentare auf meinem Blog verfolgen, wie er möchte!
via Dr. Web Magazin in den Kommentaren
UPDATE: Habe das Plugin schon wieder deaktiviert. Es ergibt sich noch die Problematik, dass wenn eine E-Mail-Adresse noch nicht bestätigt wurde, aber weiterhin beim Kommentieren verwendet wird, immer wieder eine Bestätigungsmail generiert wird. Damit sind wir wieder am Anfang dieses kleinen Spielchens. Danke für den Hinweis in den Kommentaren.
UPDATE #2: In der Zwischenzeit hat sich wohl noch jemand an die Überarbeitung des Plugins gewagt. Aber immer noch die gleiche Problematik mit mehreren Bestätigungsmails, wenn noch nicht der Bestätigungslink in einer E-Mail geklickt wurde. Immerhin hat Tobias, der sich die ganze Mühe macht, in den Kommentaren angekündigt, dass das Plugin in dieser Hinsicht weiter angepasst wird. Ich bin gespannt!
UPDATE #3: Na komm, einmal gehts noch! Die Infogurke-Version wurde in der Zwischenzeit aufgrund der anschließenden regen Diskussion nochmals angepasst. Die wohl wichtigste Änderung ist wohl, dass innerhalb von 24 Stunden nur eine Bestätigungs-E-Mail versandt wird, auch wenn jemand mehrmals kommentiert. So ist zumindest dem Fall, dass jemand böswillig fremde Adressen beim Kommentieren verwendet, etwas vorgebeugt. Werde mir das ganze heute abend mal anschauen.
Da mir auffällt, dass doch hin und wieder mittlerweile mal kommentiert wird, hab ich das Plugin Subscribe to Comments installiert. Damit könnt ihr via E-Mail auf dem laufendem bleiben, was die Kommentare zum entsprechenden Artikel angeht. Macht das Ganze etwas benutzerfreundlicher.