In eigener Sache: Bitte Feed-Adresse aktualisieren!

21. Januar 2009 § 0

Da ja nun Feedburner eingestellt wird, und man gezwungen ist zu Google zu migrieren, benutze ich dieses Tool kurzerhand nicht mehr.

Wirklich genutzt hatte ich das ganze schon seit geraumer Zeit nicht mehr. Also habe ich auch das dazugehörige Plugin mittlerweile abgeschaltet. Da aber von der ursprünglichen Feed-Adresse an eine Feedburner-Adresse weitergeleitet wurde, habt Ihr wenn wohl den Feedburner-Feed abonniert.
Also bitte im Reader die Adresse auf http://blog.rebellenidyll.de/feed/ ändern!

Es geschehen Zeichen

16. Dezember 2008 § 0

Ok, eine Runde Schande über mich. Mir ist aufgefallen, dass die Tabellen der DB immer noch auf latin1 statt auf utf8 konfiguriert waren. Böser Fehler, der jetzt hoffentlich bereinigt ist.

Ich hoffe, es ist jetzt wieder alles in Ordnung und alles läuft auf UTF-8. Als Nachteil erscheinen nun leider in den bisher geposteten Artikeln die kleinen, feinen, merkwürdigen Sonderzeichen. Im Moment habe ich noch keinen Plan, wie ich die eventuell noch weg bekomme.

Lifestream (fast) selbstgemacht

08. Oktober 2008 § 0

Auch wenn nicht mehr akut überall diskutiert, Lifestreaming, also das Aggregieren seiner Web-Aktivitäten, ist immer noch ein Thema.

Mittlerweile gibt es verschiedene Dienste, wo es für Jedermann möglich ist seinen ganz persönlichen Lifestream zu gestalten (FriendFeed, lifestream.fm, und socialthing, das vor kurzem erst von AOL aufgekauft wurde).

Lifestream.fm stellte, für mich persönlich, ein ansprechendes Layout und Design zur Verfügung. Eine Menge Feeds können problemlos in den eigenen Lebensstrom importiert werden, da eben viele Dienste unterstützt werden. Was mir, als extensiver Nutzer von last.fm, sehr gefiel: Nicht nur die “geliebten” Songs wurden aufgelistet, auch generell was gehört wurde, wurde verzeichnet und mit den entsprechenden Alben-Covers wirklich schick dargestellt. Allerdings gibt es bis dato keine Implementierung für identi.ca, was das ganze wiederum nur noch halb so attraktiv für mich aussehen lässt.

FriendFeed, na ja, was soll ich dazu sagen. Man unterstützt zwar identi.ca, aber es hat sich in der Zwischenzeit wenig getan. Größte Neuerung waren noch die Rooms, die in meinen Augen ziemlich nutzlos sind. Thematische Räume sind ja noch nicht mal ohne Weiteres über eine Suche auffindbar. Und sind wir mal ehrlich, es gibt hübschere Seiten im Netz.

Mittlerweile kann man sich aber selbst Abhilfe schaffen, sofern Webserver/-space vorhanden ist. Die Lösung heißt Sweetcron. Ein Software-Paket, ähnlich zu WP, dass man sich herunterladen und so selbst seinen eigenen Lifestream aufbauen kann. Mittlerweile befindet sich das Projekt in einer “Public beta”-Phase. Ich hatte gestern Abend mal kurz die Gelegenheit, damit rum zuspielen.
Das interessante dabei ist: laut dem Entwickler selbst, handelt es sich bei Sweetcron um ein automatisierte Lifestream Blog-Software. Und tatsächlich auch Blog-Postings selbst sind damit möglich. Allerdings habe ich da schon erste Kritikpunkte. Ein Kommentarsystem vermisst man noch. Es wird lediglich empfohlen eine externe Kommentarfunktion nachträglich hinzuzufügen. Natürlich fehlen dann auch Trackback/Pingback-Funktionen. Alleine deswegen schon ist die Blog-Funktion hier noch etwas für die Füße. Aber vielleicht kommt das noch. Das Backend ist sehr übersichtlich und selbsterklärend.

Sweetcron Backend

Sweetcron Backend

Über den Menüpunkt Feeds können, ja, jaaaa?? Genau, die Feeds hinzugefügt werden :-)
Ich habe hier bspw. den RSS-Feed für meine Dents bei identi.ca, zuletzt gehörte/geliebte Songs bei last.fm, favorisierte Videos bei Vimeo oder auch für mein Blog hinzugefügt. Die einzelnen Einträge, die von den RSS-Feeds bereitgestellt werden, werden hier als Items bezeichnet, und so kann man über ‘Items’ alles importieren, was zuvor unter Feeds hinzugefügt wurde. Optionen gibt es noch relativ wenige: Login-Daten, Theme-Auswahl (zwei Themes fürs Frontend werden mitgeliefert), Item-Anzahl pro Seite oder wie der Cron zeitmäßig arbeiten soll. Mit ‘Write’ lassen sich vorhin genannte Blog-Postings machen, und im Dashboard ist dann alles wie gewohnt zusammengefasst.

Nach kurzer Arbeit sieht das ganze dann so aus.

Sweetcron Lifestream

Sweetcron Lifestream

Ich bin von dem Ergebnis schon durchaus positiv angetan. Natürlich nicht vom Layout ;-)
Aber Themes sind relativ leicht selbst geschrieben, da zu Wordpress ähnliche Tags wie get_title, get_content, etc. verwendet werden. Falls zu Items, wie Videos, Bildern oder Blog-Artikeln bei den Diensten Tags hinterlegt sind, werden diese automatisch mitimportiert und rechts im Frontend angezeigt. Bei den Items selbst fügt Sweetcron z.B. bei Videos von vimeo oder YouTube automatisch Code hinzu, damit sie im Lifestream dargestellt werden können und abspielbar sind.

Alles in allem, schick, obwohl natürlich recht unfertig, da noch in der Entwicklung. Aber ich denke, langfristig gesehen, wird das auch DIE Option für Weblogs sein. Jeder präsentiert sich in seinem eigenen Blog, wie er gerne möchte und fügt auch dort schon Content ein, den er zuvor woanders hochgeladen hat. Bin der Meinung, dass wir an der kompletten Verschmelzung von eigenem Blog und Lifestream nicht mehr vorbeikommen bzw. eigentlich stecken wir ja schon mittendrin ;-)

Warum überhaupt?

09. September 2008 § 0

Gestern morgen bin ich gefragt worden, was ich eigentlich an Blogs so toll finde.

Ich muss zugeben, diese Frage habe ich schon mit einem leichten Gefühl von Unverständnis wahrgenommen. Ich weiß nicht genau warum. Wahrscheinlich liegt es daran, dass Weblogs mittlerweile ein mehr als fester Bestandteil meines Netzalltags sind, deutlich ausgeprägter als beim “normalen” User.

Aber was ist für mich so interessant an Blogs bzw. am Bloggen selbst?

Auch wenn ich mich über das Tagesgeschehen und generell Themen, die mich interessieren, durch die ganz normalen stinklangweiligen Nachrichtenportale informiere, lese ich generell noch lieber darüber in Blogs. Der Blogger kann machen was er will, sein Charakter scheint beim Schreiben immer durch. Und das macht in der Regel Spaß. Die Subjektivität könnte auch die Leser-Meinung beeinflussen. Aber ich denke, wer genügend Medienkompetenz mitbringt, kann da wohl sehr gut unterscheiden und anhand der Informationen, die einem vorliegen, seine eigene Meinung bilden.
Das ist auch schon quasi der nächste Punkt: durch vielerlei Blog-Postings habe ich mittlerweile über mehr Dinge eine Meinung als zuvor. Eben nicht der Art des Schreibens und des durchschimmernden Urteils des Autors wegen, sondern viel mehr durch die umfangreichen Infos vieler Blogs über ein Thema insgesamt.

Man lernt auch viel dabei. Zum einen im eigentlichen Sinne, so dass ich für mehr Aspekte sensibilisiert werde oder ein größeres Hintergrundwissen zu verschiedenen Sachverhalten aufbauen kann. Auf der anderen Seite habe ich beim Lesen wirklich guter Blogs immer das kleine Gefühl den Schreiber ein Stück weit kennen lernen zu dürfen, ohne die Person jemals persönlich getroffen zu haben. Für mich ist das mehr als nur ein schöner Nebeneffekt.

Und was das Bloggen an sich betrifft, das tue ich schlichtweg des Schreibens wegen.

Ein Grund, der mir diesbezüglich in den Sinn kommt, hatte letztens Cem schön beschrieben. Sehe ich ähnlich.

Allerdings gibts da noch mehr als Gedankendreckreinigendes.
Oft und gerne wird in Zusammenhang mit Weblogs die Phrase “Einfaches und schnelles Publizieren für Jedermann” in den Mund genommen. Was damit gemeint ist, sollte klar sein. Aber da steckt mehr drin.
Für mich bedeutet es im übertragenen Sinne schlicht Freiheit. Ja, richtig, hier bin ich frei. Mein Blog ist meine kleine persönliche Spielwiese. Und wenn ich meine, diese Blume oder jenen Grashalm rausrupfen zu müssen, dann tue ich das. Keiner hat mir hier aufzuzeigen, was ich zu schreiben habe. Hier bin ich mein eigener Herr, Punkt.

Wordpress 2.6.2

09. September 2008 § 0

Über Nacht ist eine neue Wordpress-Version veröffentlicht worden.

Das Update richtet sich vor allem an Admins, die in ihren Blogs eine öffentliche Registrierung zu lassen. Über diesen Weg lassen sich die Passwörter von Usern zurücksetzen. Die neu generierten Passwörter lassen sich von Angreifern nicht einsehen. Trotzdem könnte sich das ganze als nervig erweisen.

Also einmal updaten, bitte!

Wo bin ich?

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