Endlich hat es mal bei zumindest einem Sender geschnackelt. Der NDR bietet ab sofort ausgewählte Beiträge aus seinen Magazinen Zapp und Extra 3 zum freien Download an. Die Videos stehen dabei unter einer Creative Commons Lizenz und können somit von Internet-Nutzern weiterverwendet werden. Jedoch bestehen einige Restriktionen:
“Der NDR muss als Urheber genannt werden, eine kommerzielle Nutzung der Inhalte oder eine Bearbeitung ist nicht erlaubt.”
Aber immerhin, ich halte diesen Schritt für völlig richtig. Die Sendeanstalten können nicht ewig mit verschränkten Armen dem Ding Internet gegenüberstehen. Denn mal abgesehen von ein paar Mediatheken ist noch nicht wirklich viel spürbares passiert.
“Die Inhalte, die wir im Netz zur Verfügung stellen, haben unsere Zuschauer über die Rundfunkgebühr bereits bezahlt. Weil wir über das Internet speziell junge Zielgruppen erreichen, ist der Einsatz von Creative-Commons-Lizenzen für uns besonders interessant. Auf diese Weise tragen wir veränderten Nutzungsgewohnheiten Rechnung.”
Prost, Herr Prof. Plog.
via netzpolitik, golem.de
Man sollte eher erstmal sich mit seiner eigenen Naivität beschäftigen und die abbauen, statt sich gegen irgendwas zur Wehr zu setzen.
[...] und Blog-Echo: netzpolitik.org, Medienrauschen, DWDL, TVmatrix, heise online, Golem.de, Rebellenidyll, Teddykrieger, Falk Merten, Nerdcore, Torsten Kleinz, Prospero, Peter Turi, Tim Schlotfeldt, Hoppes [...]
Besser kann man es nicht formulieren