Ich hoffe und glaube, dass jeder, der das hier liest den Sinn des Wählens durchaus kapiert hat. Auch trotz der Dinge, wie Überhangmandate, die man in der letzten Legislaturperiode noch freundlich ignoriert hatte. Aber das Bundesverfassungsgericht hat einer Regierung ja auch noch bis 2011 Zeit gelassen.
Wählen ist wichtig, weil elementar. Also macht es auch einfach und wählt die Kandidaten und Parteien Eurer Wahl, selbst wenn es sich dabei um Gruppierungen handelt die bspw. in diesem Blog oder anderswo nicht sonderlich gut davon kamen. Aber bitte, tut mir bei dieser Gelegenheit einen Gefallen. Wählt nicht die Piraten! Das mag wohl verwirrend klingen. Ich selbst bin Mitglied der Piratenpartei, nach wie vor von unseren Grundprinzipien überzeugt. Zumindest so wie ich sie bis jetzt verstanden habe. Der Banner in der Sidebar ist auch bewusst mit der Bezeichnung “Politisches Zuhause” anstatt mit dem Geplänkel “Wahlwerbung” beschrieben.
Ich möchte in etwa kurz darlegen, wie ich darauf komme so etwas zu sagen. In den letzten Tagen sind, egal ob bei Zeitungen oder Blogs, zahlreiche Artikel über die Piratenpartei erschienen. Entweder halten sich einige von uns naiver- und dummerweise wieder zu sehr in rechten Gefilden auf oder es wird einem Angst und Bange, sollten wir einmal abseits unserer bisherigen Themen entscheiden müssen oder laut FAZ fehlen, wenn es wichtig wird, die Nerds oder Volker Beck vergleicht Programme der Piraten und der Grünen mit einer Aussagekraft eines neuen Hammers, denn wer letztendlich was irgendwann einmal umsetzt, wird selbstredend nicht angesagt (wobei ich allerdings auch nicht darauf poche, es würde definitiv die Piratenpartei sein). All diese Artikel könnten mich in meiner Entscheidung und bzgl. meines Wahlaufrufes sehr nachdenklich gemacht haben. Größtenteils habe ich aber nur damit zusammenhängende oder ganz andere (nicht geordnete) Gründe, warum ich eben möchte, dass diese Partei heute nicht gewählt wird. » Lies das Ende des Artikels «
Man sollte eher erstmal sich mit seiner eigenen Naivität beschäftigen und die abbauen, statt sich gegen irgendwas zur Wehr zu setzen. 
